* Bild nur zu Illustrationszwecken.Ōkubo Tadayo
大久保忠世
Einer der sechzehn göttlichen Generäle der Tokugawa — ein Mikawa-Krieger von Tapferkeit und Verwaltungsfähigkeit, dem die Verwaltung des ehemaligen Später-Hōjō-Territoriums anvertraut wurde
Beschreibung
Ōkubo Tadayo wurde 1532 in Kamiwada, Aomi-Distrikt, Provinz Mikawa (heutiges Okazaki, Präfektur Aichi), als ältester Sohn von Ōkubo Tadakazu geboren, einem erblichen Gefolgsmann des Matsudaira-Clans (später Tokugawa). Er diente von Jugend an sowohl Matsudaira Hirotada als auch Tokugawa Ieyasu, kämpfte im Mikawa-Ikkō-Aufstand sowie in den Schlachten von Anegawa und Mikatagahara und wurde für sein Verhalten dort unter die 'Sieben Speere der Burg Kanie' gezählt.
Tadayo war besonders wegen seiner strategischen Scharfsinnigkeit und Verwaltungsfähigkeit in Verhandlungen mit den Takeda- und Später-Hōjō-Clans geschätzt. Takeda Shingen selbst soll seine militärischen Leistungen gelobt haben. Nach Ieyasus Verlegung in die Kantō-Region wurde Tadayo mit 45.000 koku als Herr der Burg Odawara belehnt und mit der schwierigen Aufgabe betraut, das ehemalige Territorium der besiegten Später-Hōjō zu verwalten — ein klares Zeichen, dass Ieyasu seine Verwaltungsfähigkeit ebenso schätzte wie seine Kriegskunst.
Als Begründer des Wohlstands der Ōkubo-Familie und einer von Ieyasus vertrauenswürdigsten Gefolgsleuten wurde Tadayo später als einer der 'Sechzehn Göttlichen Generäle der Tokugawa' geehrt. Er starb 1594 im Alter von 63 Jahren. Obwohl sein Sohn Tadachika später zum Rang eines rōjū aufstieg, bevor er in Ungnade fiel, blieb Tadayo selbst sein ganzes Leben lang Ieyasu treu und verkörperte den gediegenen, schmucklosen Geist des Mikawa-Kriegers.