* Bild nur zu Illustrationszwecken.Ōkubo Nagayasu
大久保長安
Erster Daikan-gashira des Tokugawa-Shogunats, rätselhafter Administrator, der Bergbau und Finanzen kontrollierte
Beschreibung
Ōkubo Nagayasu (1545-1613) diente Tokugawa Ieyasu als erster daikan-gashira (oberster Landmagistrat) und überwachte die Verwaltung der vom Shogunat direkt kontrollierten Minen, darunter die Sado-Goldmine, die Iwami-Silbermine und die Izu-Goldmine, was enormen Wohlstand einbrachte. Er soll ursprünglich der Sohn eines sarugaku-Performers gewesen sein und machte sich zunächst als Finanzier für Takeda Shingen einen Namen, bevor er von Ieyasu angeworben wurde. Seine Erfolge bei der Überwachung der Gewinnung, Verarbeitung und Verteilung von Gold und Silber waren entscheidend für die Grundlegung der finanziellen Grundlagen des Shogunats. Nach seinem Tod führten Verdächtigungen der Unterschlagung zum 'Ōkubo-Nagayasu-Vorfall', der das Ōkubo-Clan in den Ruin stürzte. In der Schwertgeschichte soll er seine Bergbauinteressen genutzt haben, um maßgefertigte Werke von Meisterschmieden im ganzen Land in Auftrag zu geben, was ihm einen einzigartigen Platz in der Schwertgeschichte als eine Figur sicherte, die die Verbindung zwischen Bergbau und der Schwerterwelt verkörpert.
Bekannte Schwerter
- Speziell in Auftrag gegebene Namensschwerte (erworben durch landesweite Bergbauinteressen)