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Betrachtung ・ Anfänger
Ein Einsteiger-Quiz zu den Hamon-Typen (Härtungslinien), die beim Abschrecken entstehen: Suguha (gerade), Gunome (runde Wellen), Choji (nelkenförmig), Midare (unregelmäßig) und Notare (große Wellen). Schaubilder unter /appreciation als Referenz.
Das Hamon ist die Grenzlinie zwischen dem gehärteten Martensit-Schneidenstahl und dem weicheren Grundstahl, die beim Abschreckprozess (Yaki-ire) durch das schnelle Abkühlen der ton-beschichteten Klinge entsteht. Das Schleifen macht das Muster sichtbar, seine Form wird jedoch beim Abschrecken bestimmt.
Suguha (gerades Hamon) ist die einfachste Form und verläuft nahezu gerade. Es ist typisch für die Bizen- und Yamashiro-Tradition. Gunome zeigt gleichmäßige runde Wellen, Choji erinnert an Nelkenblüten und Notare hat große, sanfte Wellen.
Das Choji-Hamon zeigt Wölbungen, die Nelkenblütenknospen (Choji) ähneln, und ist typisch für Bizen-den-Koto-Klingen. Große sanfte Wellen bezeichnen Notare, gleichmäßige runde Wellen sind Gunome und eine gerade Linie ist Suguha.
Midare (unregelmäßig) bezeichnet Hamon mit komplexen, variationsreichen Wellen — es ist auch ein Oberbegriff für unregelmäßige Muster wie Choji-Varianten. Gleichmäßige Wellen beschreiben Notare, eine gerade Linie Suguha.
Notare zeigt große, sanfte Wellen und ist typisch für die Soshu-Tradition. Choji hat nelkenförmige Wölbungen, Midare intensive unregelmäßige Variationen und Suguha ist nahezu gerade.
Gunome, Choji, Midare und Notare gehören alle zur Midare-Familie (unregelmäßige Härtungslinien), im Gegensatz zu Suguha (gerade). Es gibt keine notwendige Temperaturunterschiede, keine Epoche-Beschränkung und keinen Bezug zur Nakago-Form.