* Bild nur zu Illustrationszwecken.Nihon'ichi Norishige
日本一則重
Auch bekannt als: Nihon'ichi Norishige — feinster Etchu Norishige Tanto mit matsukawa-hada, Hosokawa-Erbstück
Beschreibung
Nihon'ichi Norishige ist ein signierter Tanto von Norishige aus Gofuku-go in der Provinz Etchu (heutiges Toyama), der als Nationalschatz designiert ist. Seine außergewöhnliche Qualität verdiente ihm den Beinamen »Nihon'ichi Norishige« — »Japans feinster Norishige«. Das Schwert wird von der Eisei Bunko in Bunkyo, Tokio, verwahrt.
Norishige war ein Meisterschmied, der von der späten Kamakura-Zeit bis in die Nanboku-chō Periode in Etchu tätig war und wird unter den »Zehn Schülern des Masamune« gezählt, obwohl die Überlieferung ihn auch als Schüler des Shintogo Kunimitsu darstellt und er somit möglicherweise eher ein Mitschüler als ein direkter Schüler des Masamune war.
Sein charakteristischstes Merkmal ist die matsukawa-hada (»Kiefernrinde-Körnung«) seines jihada: eine stark wellenförmige itame, die der Rinde einer Kiefer ähnelt, mit dichter, kräftiger chikei und reichlich ji-nie. Dieser kühne, lebendige Stahl ist ein persönliches Erkennungszeichen, das ihn selbst von seinem Zeitgenossen Go Yoshihiro aus Etchu und von Soshu Masamune unterscheidet, und er ist der Hauptpunkt der kantei-Analyse seiner Arbeiten. Das hamon zeigt notare vermischt mit gunome, tiefgründig in nie, mit lebhafter kinsuji und sunagashi — verkörpernd die kühne Soshu-Tradition, während es andere in der Aktivität des ji überbietet.
Der Tanto war lange im Besitz der Hosokawa-Familie, Herren von Higo Kumamoto, und kam in die Sammlung des 16. Anführers Hosokawa Moritatsu, Gründer der Eisei Bunko. Signierte Werke von Norishige sind selten, und dieses Stück ist seit langem als das feinste unter ihnen bekannt — wie sein Name verkündet, der Gipfel von Norishiges Produktion. Als Musterbeispiel der matsukawa-hada ist es ein unverzichtbares Referenzwerk für das Studium der Soshu-Tradition und der Etchu-Klingen.
Legenden & Geschichten
Der Geist seines Stahls war so beherrschend und seine Handwerkskunst so überragend, dass es unter all Norishiges Klingen als »das feinste in Japan« gepriesen wurde — und das Beiwort selbst wurde sein Name, das bis heute als Titel des Gipfels seines Werkes überlebt hat.