* Bild nur zu Illustrationszwecken.Kumano Sansho Gongen Nagamitsu
熊野三所権現長光
Auch bekannt als: Kumano Sansho Gongen Nagamitsu - Wichtiges Kulturgut-Tachi von Osafune Nagamitsu, dem Kumano-Hayatama-Taisha geweiht
Beschreibung
Kumano Sansho Gongen Nagamitsu ist ein Tachi, der von Osafune Nagamitsu geschmiedet wurde, dem Sohn von Osafune Mitsutada und einer der bedeutendsten Schwertschmiede der mittleren Kamakura-Zeit in der Provinz Bizen. Nagamitsu erbte und entwickelte den Stil seines Vaters weiter und schuf Meisterwerke in einem breiten Spektrum von Tachi, Tanto und Naginata. Viele seiner Werke sind als Nationale Schätze oder Wichtige Kulturgüter ausgewiesen, und seine Klingen gelten als kanonische Referenzstücke für die Bizen-Schwertschmiedekunst der Kamakura-Zeit.
Dieser Tachi ist dem Kumano-Hayatama-Taisha in Shingu, Präfektur Wakayama, geweiht - eines der drei großen Kumano-Schreine (Hongu, Hayatama und Nachi) - und ist als Wichtiges Kulturgut ausgewiesen. Der Name "Kumano Sansho Gongen" bezieht sich auf die drei in Kumano Sanzan verehrten Gottheiten. Kumano war die berühmteste Pilgerstätte des vormodernen Japan und zog Gläubige von Kaisern und Adligen bis zu Kriegern und Bürgern an. Krieger pflegten hier feine Schwerter zu weihen, und dieses Schwert ist in der Schatzkammer des Schreins (Shinpokan) als heilige Gabe bewahrt geblieben.
Die Klinge zeigt das für Nagamitsu charakteristische glänzende choji-midare mit präzise gepacktem ko-itame-Gefüge, lebendigem, für Bizen-Arbeiten typischem midare-utsuri und heller, verfeinerter nioi-guchi mit ausgewogener Aktivität von nie und nioi, die das Kamakura-Bizen-Ideal definiert. Als heiliges Schwert fernab praktischer Nutzung bewahrt, bleibt es ein wichtiges Artefakt, das den Kumano-Glauben mit der Samurai-Kultur verbindet.
Legenden & Geschichten
Es wird berichtet, dass es den drei Gottheiten von Kumano (Hongu-, Hayatama- und Nachi-Schreine) geweiht wurde. Kumano war eine so berühmte Pilgerstätte, dass man sagte, die Massen kämen "wie Ameisen", und Krieger pflegten hier feine Schwerter zu weihen.