* Bild nur zu Illustrationszwecken.Kokin Denju no Tachi
古今伝授の太刀
Auch bekannt als: Kokin Denju no Tachi — Nationalschatz-Tachi von Yukihira aus der Bungo-Provinz, geschenkt von Hosokawa Yusai
Beschreibung
Das Kokin Denju no Tachi ist ein von Yukihira geschmiedetes Tachi, einem Schmied, der in der Bungo-Provinz von der späten Heian-Zeit bis in die frühe Kamakura-Zeit aktiv war. Seine formale Bezeichnung ist "Tachi signiert Bungo-no-kuni Yukihira saku", und es ist zusammen mit seiner lederumwickelten Scheide als Nationalschatz ausgewiesen. Es wird von der Eisei Bunko in Bunkyo, Tokio, aufbewahrt. Yukihira ist bekannt als einer der frühesten Schmiede, die komplexe Schnitzereien auf gekrümmten Klingen ausführten, und seine Arbeiten werden seit langem hoch geschätzt.
Das Schwert leitet seinen Namen vom Kokin Denju ab, der geheimsten Weitergabe der Kunst der Waka-Dichtung — der esoterischen Interpretation des Kokin Wakashu, die nur von Meister zu auserwähltem Schüler weitergegeben wurde. 1600, inmitten der Unruhen vor der Schlacht von Sekigahara, wurde der Krieger-Gelehrte Hosokawa Yusai (Fujitaka) in der Burg Tanabe belagert. Da Yusai damals der einzige lebende Träger des Kokin Denju war, hätte sein Tod die Tradition unterbrochen. Auf kaiserlichen Befehl von Kaiser Go-Yozei wurde ein Waffenstillstand vereinbart und Yusai ergab die Burg. Er überreichte dieses Tachi dann dem Hofadligen Karasumaru Mitsuhiro als Zeichen der Übertragung, die er gewährt hatte — daher der Name des Schwertes.
Es blieb während der Edo-Periode bei der Familie Karasumaru, ging 1894 an Marquis Nakayama Takamaro über und wurde 1929 von Hosokawa Moritatsu zurückgekauft, womit es zum Haus Hosokawa zurückkehrte, das mit Yukihiras Bungo-Heimat verbunden ist. Es wurde 1951 zum Nationalschatz ernannt.
Yukihiras Tachi zeigt eine elegante, würdevolle Form mit feinem, dichtem ko-itame jihada und nie; der hamon ist ein auf suguha basierendes ko-midare mit unterschiedlicher Aktivität, und die Klinge trägt oft Schnitzereien wie kurikara-Drachen und Sanskrit-Zeichen, die seine Pionierrolle bei der Schnitzerei gekrümmter Klingen widerspiegeln. Über seinen Wert als Waffe hinaus steht es als Zeuge einer entscheidenden Episode in der japanischen Kulturgeschichte.
Legenden & Geschichten
Am Vorabend von Sekigahara hätte der Tod des belagerten Hosokawa Yusai das Kokin Denju beendet, daher befahl Kaiser Go-Yozei einen Waffenstillstand. Als er die Burg ergab, schenkte Yusai dieses Tachi seinem Schüler Karasumaru Mitsuhiro als Dank für die Weitergabe — in Erinnerung als "das Schwert, das den Weg der Dichtung rettete".