* Bild nur zu Illustrationszwecken.Geliebtes Schwert von Katō Kiyomasa
加藤清正の愛刀
Auch bekannt als: Kiyomasas Schwert — Tachi des Tigerslayers von Korea, frühere Bizen-Nagamitsu-Tradition
Beschreibung
Das geliebte Schwert des Katō Kiyomasa ist ein Tachi, das Katō Kiyomasa (1562–1611), der grausame General, der von der späten Sengoku- bis zur frühen Edo-Zeit als erster Daimyo der Higo-Kumamoto-Domäne herrschte, als lebenslanger Begleiter trug. Die Klinge wird traditionell dem Sukesada der Fukuoka-Ichimonji-Schule, Provinz Bizen, aus dem mittleren Kamakura-Zeitalter zugeschrieben. Später wurde das Schwert dem Tokugawa Ieyasu übergeben und als Nationalschatz „Nikko-Sukesada" im Nikko Tōshōgū-Schrein aufbewahrt. Das Schwert zeichnet sich durch seine charakteristische, glänzende, dem Sukesada eigene ōchōji-midare-Schneidenkante und die fein ausgeformte Körnerung des ji-tetsu aus und repräsentiert den höchsten Standard der Bizen-Handwerkskunst aus der Kamakura-Zeit. Kiyomasa war für seine Tigerjagden berühmt, und es wird überliefert, dass das Schwert ihn während der koreanischen Feldzüge (Bunroku-Keichō no Eki) begleitete. Mit einer Klingenlänge von etwa 71,2 Zentimetern demonstriert es die Robustheit, die für den praktischen Kampfeinsatz erforderlich ist. Als Persönliches Schwert des Mannes, dem die Erbauung der Kumamoto-Burg zugeschrieben wird, wurde es in seiner Heimatprovinz lange Zeit mit besonderer Ehrfurcht behandelt.
Legenden & Geschichten
Katō Kiyomasa war unter den Gefolgsleuten von Toyotomi Hideyoshi als einer der gefürchtetsten Generäle bekannt, und Legenden über seine Tigerjagden während der koreanischen Kampagnen werden bis heute weitergegeben. Die ‚Tigerjagd von Kiyomasa' wurde zu einem beliebten Motiv in Gemälden und Geschichten und symbolisierte seinen unerschrockenen Mut. Der lokalen Überlieferung zufolge wurde dieses Schwert verwendet, um einen Tiger in den koreanischen Bergen zu erschlagen. Nach Hideyoshis Tod schloss sich Kiyomasa der Tokugawa-Fraktion an, unterstützte die Ostarmee in der Schlacht von Sekigahara und wurde als Herr der gesamten Higo-Domäne bestätigt. Später widmete er sich der Steinmetzarbeit an der Kumamoto-Burg und erwarb sich den Titel ‚Meister des Steinbaus'. Nach Kiyomasas Tod ging das Schwert vom Katō-Clan zum Hosokawa-Clan über, der die Kumamoto-Domäne erbte. Nach der Meiji-Restauration wurde es schließlich ins Kumamoto-Museum gebracht, wo es bis heute eine Quelle lokalen Stolzes darstellt.