* Bild nur zu Illustrationszwecken.Kambe Taima
上部当麻
Auch bekannt als: Kambe Taima — Ein dem Kyoho Meibutsucho zugeordneter Taima-Tanto, ehemals Eigentum von Kambe Sadanaga
Beschreibung
Kambe Taima ist ein Tanto, der der Taima-Schule der Yamato-Provinz (heutiges Nara) zugeschrieben wird — eines der Meibutsu aus dem Kyoho Meibutsucho von 1719. Obwohl unsigniert, trägt er eine in roter Tinte ausgeführte "Taima"-Zuschreibung der Hon'ami-Familie mit dem kao des Hon'ami Mitsutsune. Mit etwa 26,4 cm Länge, leichter einwärts gerichteter Krümmung und einer Breite von rund 2,65 cm ist er ein klassisches Beispiel seiner Zeit.
Die Taima-Schule gehörte zu den Fünf Schulen Yamatos, einer Schmiedegruppierung, die sich in der Nähe des Taima-dera-Tempels in Nara entwickelte. Sie ist bekannt für eine prägnante masame-jihada und ein würdevolles suguha-basiertes hamon — den raffinierten Stil, der die Yamato-Schmiede kennzeichnete, die an Tempeln und Schreinen tätig waren.
Der Beiname "Kambe" stammt von seinem ersten Eigentümer Kambe Etchu-no-kami Sadanaga; die Verbindung des Schulnamens "Taima" mit dem Namen "Kambe" ergibt "Kambe Taima".
Nach dem Kyoho Meibutsucho gelangte der Tanto von Kambe Sadanaga durch mehrere Kriegersbesitzer und die Tokugawa-Linie zum Kishu-Tokugawa-Haus. 1927 wurde er von Imai Teijiro bei einer Auktion des Tokyo Art Club erworben.
Eine überlieferte Geschichte besagt, dass die Klinge für eine Goldmünze gekauft werden sollte, doch da zufällig eine zweite Münze auf der Straße gefunden wurde, war sie praktisch kostenfrei. Hon'ami Koktoku soll sie auf hundert Goldstücke geschätzt haben. Mit der Kombination eines feinen Beispiels des raffinierten Taima-Stils, einer Hon'ami-Attribution und einer Provenienz durch shogunale und Daimyo-Häuser ist Kambe Taima ein untadeliger Meibutsu und ein geschätztes Referenzwerk für das Studium der Taima-Schule unter den Fünf Schulen Yamatos.
Legenden & Geschichten
Der Überlieferung nach sollte das Schwert für eine Goldmünze erworben werden, doch eine zweite, zufällig auf der Straße gefundene Münze machte es praktisch kostenfrei; Hon'ami Koktoku soll es auf hundert Goldstücke geschätzt haben — erinnerlich als "das mit gefundenem Gold erworbene Meibutsu".