* Bild nur zu Illustrationszwecken.Ichian Masamune
一庵正宗
Auch bekannt als: Ichian Masamune - Masamune Tantō aufgeführt im Kyōhō Meibutsucho
Beschreibung
Ichian Masamune ist ein unsigniertes tantō, das dem großen Sōshū-Meister der späten Kamakura-Zeit, Masamune, zugeschrieben wird, und ist im Kyōhō Meibutsucho als "Ichian Masamune" verzeichnet. Der Name stammt von Yokohama Ichian Hōin, der die Klinge während der Sengoku-Zeit besaß. Mit etwa 24,5 cm (8 sun 1 bu) zeigt es einen notare-basierten hamon, belebt durch kinsuji und sunagashi in der Sōshū-Art, über einem ji-tetsu, das reichlich mit nie bedeckt ist. Nachdem es durch die Hände von Vereinigern wie Toyotomi Hideyoshi und Tokugawa Iemitsu ging, gelangte es zur Owari-Tokugawa-Familie und wird nun als Wichtiges Kulturgut vom Tokugawa-Kunstmuseum in Nagoya bewahrt.
Legenden & Geschichten
Der Name Ichian Masamune stammt von Yokohama Ichian Hōin, der dieses tantō während der Azuchi-Momoyama-Zeit besaß. Ichian war ursprünglich der Krieger Yokohama Ryōkei, der später die Tonsur annahm und den Priestertitel Hōin erhielt. Die Klinge gelangte anschließend in den Besitz des Vereinigers Toyotomi Hideyoshi, der sie Kyōgoku Takatomo, dem Daimyo von Miyazu in der Provinz Tango, geschenkt haben soll. In der Edo-Zeit gelangte die Klinge in die Hände des Tokugawa-Shogunates. Im Jahr 1623 (Genna 9) hielt der dritte Shogun Tokugawa Iemitsu auf seiner Reise nach Kyoto in der Burg Hikone in Ōmi an und überreichte Ichian Masamune seinem erblichen Seniorenrat Ii Naotaka. Die Klinge wurde danach in der Familie Ii der Hikone-Domäne weitergegeben, bis Ii Naooki sie 1701 (Genroku 14) dem fünften Shogun Tokugawa Tsunayoshi nach seinem Rücktritt aus dem Amt überreichte. Das Schwert gelangte später als mit Tsunayoshi verbundenes meibutsu zur Owari-Tokugawa-Familie. Unter Masamunes zahlreichen Werken werden seine tantō besonders geschätzt, und dieses Schwert zeigt das brillante nie, das die Essenz der Sōshū-Tradition ist, zusammen mit einem lebendigen hamon aus notare, gemischt mit ko-midare. Da fast keine signierten Werke von Masamune erhalten sind, hat ein meibutsu mit so sicherer Herkunft einen hohen dokumentarischen Wert. Sie wird nun als Wichtiges Kulturgut im Tokugawa-Kunstmuseum aufbewahrt, das die in der Owari-Tokugawa-Familie weitergegeben Schätze beherbergt, und wird zusammen mit anderen Masamune-Werken des Museums wie dem Nationalschatz Hōchō Masamune ausgestellt, als feines Beispiel für die Weitergabe der Kultur der Sōshū-Schwert-Tradition.