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* Bild nur zu Illustrationszwecken.Die japanische Schwertindustrie vermittelt Wissen, das nicht allein aus Büchern gelernt werden kann — das Temperaturempfinden von tamahagane unter dem Hammer, der Winkel eines Polierschleifsteins gegen jihada. Die Lehre (徒弟制度, totei seido) ist die soziale Infrastruktur, die diese Wissensvermittlung ermöglicht.
Um ein lizenzierter Schwertschmied (toko) zu werden, ist mindestens fünf Jahre Lehre unter einem zertifizierten Meister erforderlich, gefolgt von einer Prüfung der Kulturbehörde. Mit nur etwa 300 zertifizierten Schmieden in Japan ist es selbst eine Herausforderung, einen bereiten Meister zu finden. Monatliche Stipendien während der Ausbildung liegen typischerweise zwischen 50.000 und 100.000 Yen.
Schwertpolierer (togishi) trainieren typischerweise mindestens zehn Jahre lang, bevor sie unabhängig arbeiten können. Scheidenmacher (sayashi) und Griffmacher (tsukashi) trainieren fünf bis acht Jahre, stehen aber vor den schwerwiegendsten Nachfolgekrisen — ihre Zahlen sind kritisch niedrig.
Schwerthändler lernen durch informelle Lehre in etablierten Geschäften, studieren Kauf, Bewertung, Kundenbeziehungen und Registrierungsverfahren. Eine Lizenz für Antiquitätenhändler ist die erforderliche gesetzliche Berechtigung für unabhängige Tätigkeit.
Wirtschaftliche Härten während langer Ausbildungsphasen entmutigen junge Anfänger. Regierungssubventionen für Auszubildende im traditionellen Handwerk (Programme der Kulturbehörde) sind wesentlich, aber untergenutzt. Branchenweite Lehrvermittlungssysteme werden dringend benötigt.
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